Texten mit Herz


Vor Jahren habe ich begonnen inspirierende Texte zu schreiben und mein eigener Blog ist entstanden. Nun darf ich meine Texte weitergeben - an Unternehmen, die meine Werte teilen, an Selbständige, die eine Botschaft in die Welt tragen, an junge Frauen, die ein neues Bewusstsein schaffen möchten, an Musiker, die ihrer Stimme Ausdruck verleihen möchten.

Ich darf etwas tun, was ich vorher nicht für möglich gehalten hätte. So vieles habe ich nicht für möglich gehalten und doch ist es passiert.

Wenn mich das Leben eines gelehrt hat, dann - dass nichts unmöglich ist und die Fülle des Universums darauf wartet, dass wir es in den Händen halten.
 
Ich freue mich, dass du da bist. 

In tiefer Verbundenheit,
Julia


Text & Poesie

Wer wenn nicht die Natur, lehrt uns bedingungslos zu lieben.

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Eigentlich haben wir alles was wir benötigen. Frische Luft, azurblauen Himmel, majestätische Berge, wundervolle Seen und schöne Wälder. Wir haben alles was wir brauchen um uns und doch sind wir in unseren Gedanken angekettet. Weil wir irgendwann entschieden haben, unserem Ego Glauben zu schenken. Und - weil wir uns jetzt dafür entschieden haben, unsere Aufmerksamkeit auf Un-freiheit zu lenken. Auf Enge und Mangel, auf Existenzangst und Verlust. 

Doch wenn wir uns für all dieses bewusst entscheiden können, warum dann nicht unsere Aufmerksamkeit auf Freiheit lenken?

Denn die Freiheit liegt in uns. 
In jedem Moment. 

Wir können uns in jedem Moment an jeden Ort der Welt begeben, zu unseren Liebsten, die am anderen Ende der Welt sind, zu Erlebnissen in der Vergangenheit und sogar zu denjenigen, die diese irdische Welt schon vor langer Zeit verlassen haben. 

Wir sind um so viel machtvoller als wir glauben und damit um so viel freier. Werden wir uns bewusst, dass wir alle Ressourcen in uns haben, die wir gerade jetzt benötigen, so können wir diese Zeit mit Leichtigkeit, Dankbarkeit und Demut erleben. In Demut zu allem was ist, in Liebe zu unser Mutter Natur. Denn ist es sie, die uns lehrt, bedingungslos zu lieben. Schenken wir ihr diese Liebe zurück. 

Jetzt. 


(c) Julia Zehetgruber, 05.03.2021




Was wäre, wenn

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Was wäre, wenn all das, was jetzt geschieht, die Chance auf ein neues Leben gibt.

Was wäre, wenn die Glücksmomente unmittelbar vor uns liegen? Was wäre, wenn wir sind wie wir sind und uns nicht mehr verbiegen. 

Was wäre, wenn wir einander verzeihen und das Alte loslassen? Was wäre, wenn wir den Mut, den wir bei anderen bewundern, einfach selber fassen. 

Was wäre, wenn wir anstatt im Mangel, ab heute in der Fülle leben? Was wäre, wenn wir den Menschen, die uns verletzt haben, einfach vergeben.

Was wäre, wenn es kein Gut und auch kein Böse gibt? Was wäre, wenn jeder Mensch den andern liebt.

Was wäre, wenn wir eines Tages keine Kriege mehr führen? Wenn wir uns selbst jeden Tag als Schöpfer küren. 

Was wäre, wenn jeder Moment, der uns gehört, eines Tages nicht mehr wir selber sind, der diesen zerstört.

Was wäre, wenn wir uns einfach entscheiden, dass wir ungesunde Substanzen meiden. 

Was wäre, wenn all das an der Macht?

Ich glaube ja, dann hätten wir's geschafft.


Julia Zehetgruber, 06.02.2021





Verrückt was in der Welt passiert

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Verrückt was in der Welt passiert, man kann es nicht versteh'n. 

Kann immer nur und das bewusst die Liebe auserwähl'n. 

Denn sie ist stark und kann sogleich Entscheidendes verändern, 

das Schöne ist, sie gibt sie auch in all den andern Ländern. 

Und das ermöglicht uns gesamt die Dinge jetzt zu dreh'n, 

dann können wir mit unsrer Kraft bewusst nach vorne geh'n. 

Das heißt für mich, dass wir vereint uns dafür jetzt entscheiden, dass wir gezielt was uns nicht gut ab jetzt zusammen meiden. 

Bedeutet, dass wir aus all dem Leid, Mitgefühl verwandeln,

so können wir, du glaubst es kaum, viel konkreter handeln. 

Und dieses Handeln bringt uns hin, zu dem was uns vereint, 

auch wenn es anfangs manchen hier ungewohnt erscheint. 

Es gilt jetzt einmal mehr bewusst uns zusammenzuschließen, 

was wir können ist für Wien Tränen zu vergießen. 

Doch es soll keinen Raum mehr geben, an dem wir Hass verbreiten, denn die, die das tun, tun nicht mehr als das, zu derselben Tat zu schreiten. 

Denn sie senden Hass statt Mitgefühl und nähren all das Leid, damit es wiederkommt zu einer andren Zeit. 

Darum seht hin und schaut bewusst auf das was ihr jetzt tut, vielleicht braucht es anfangs auch dafür ein kleines bisschen Mut.

Wenn dieser da, dann geh' los und nimm dir das Ziel umzudenken, so können wir uns nämlich dann Grundlegendes schenken. 

Denn der Fokus auf das, was wir uns wünschen, ermöglicht das Leid wegzuschieben, denn so ist automatisch Platz für die Menschen, die wir lieben. 

Und zugleich laden wir automatisch aus, was nicht aus Liebe gemacht, das was wir erfahren, in der gestrigen Nacht. 

Lasst diesen Platz jetzt gemeinsam nähren indem wir alles wandeln und einmal mehr und ganz bewusst jetzt in Liebe handeln.  

In Gedanken an die Opfer des Terroranschlages in Wien


Julia Zehetgruber, 02.11.2020





Der erste Schritt

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Der erste Schritt scheint oftmals am Schwierigsten. 
Doch was bedeutet es, den ersten Schritt zu setzen? 
Den ersten Schritt zu setzen bedeutet, dem Leben eine Richtung vorzugeben. Es bedeutet, als Entscheidungsträger*in deines Lebens Verantwortung zu übernehmen und es bedeutet vor allem, loszugehen. Loszugehen für deine Träume. 
Deine Träume, die irgendwo schon existieren, die du bildlich schon im Kopf hast, die jedoch noch nicht Realität werden können, weil dieser eine erste Schritt noch fehlt. Dieser Schritt, der Überwindung kostet, dieser Schritt, der dir etwas abverlangt, dieser Schritt, der neu für dich ist, dieser Schritt, der zugegebenermaßen auch schmerzhaft sein kann. 
Loszugehen bedeutet zugleich auch immer, sich von alten Gewohnheiten, Glaubenssätzen, seinem Umfeld und vermeintlichen Sicherheiten zu trennen. Loszugehen bedeutet Vorbild für andere zu sein. Loszugehen bedeutet loszulassen. Und loszugehen bedeutet auch schmerzhafte Erfahrungen und Niederlagen zu erleben. 

Loszugehen bedeutet so viel. 

Das Wichtigste ist aber: Wenn du weißt, wofür du losgehst und dich jeden Tag in das Gefühl begibst, bald das zu leben, wonach dein Herz sich sehnt, dann braucht es nichts mehr zu tun. Denn dann führt dich das Lebenvon alleine dort hin. 

Das Leben wartet auf dich. Auf deinen ersten Schritt. 

Wann setzt du ihn? 

Aller Anfang ist 

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wie er ist. Heute vor einem Jahr war ich auf Reha. Mein Körper war leer, ausgebrannt und erschöpft. Nun stehe ich hier - 1 Jahr später - als Unternehmerin mit eigenen Zielen, einer eigenen Vision und einem noch stärkeren Mindset.

Ich weiß was es heißt am Boden zu liegen, ich weiß aber auch was es heißt sich zurück zu kämpfen, sein eigenes Leben in die Hand zu nehmen und voranzugehen, um das tun zu können was man liebt.

Meine Liebe gilt dem Schreiben und genau durch diese Liebe ist es möglich, dass du diese Zeilen hier liest. Ich möchte Menschen inspirieren, vor allem aber möchte ich sie berühren. Berühren - genau dort, wo wir oftmals vergessen haben hinzuschauen. Dort, wo wir uns am Nächsten sind.

Ich danke all jenen, die mich gesehen haben, die mich zum Ursprung meiner Seele geführt haben und die mich wachsen haben lassen.

Danke an Elisabeth Mitschanek, meine Mentorin. Danke für dein Sein. Du gibst so viel und schenkst dieser Welt das, was sie dringend benötigt.

Danke an Leah Kratschmann, meine Freundin, meine Weggefährtin. Danke dass du mich auch dann siehst, wenn ich mich nicht sehe, in jedem Moment.

Danke an Ralph Potzinger, dass du mich inspiriert hast an mich selbst zu glauben. Danke dass du mir als Unternehmensberater zur Seite stehst, zu jeder Zeit.

Danke an Cristina Kaufmann, dass du da bist und mir aufzeigst, dass dieser Wege den ich gehe der Richtige ist.

Danke an Alex Vallon, dass du immer ein offenes Ohr hast und mir wertvolle Tipps gibst. Danke für deine Freundschaft.

Danke an Ernst & Waltraude Raab, dass ihr mir einen Platz der Geborgenheit und des Ankommens zur Verfügung gestellt habt. Ohne euch würde es diese Seite so wohl nicht geben.

Ich danke allen die mich auf meiner Reise begleiten werden, die mir Vertrauen schenken und stets Antrieb sind.

Julia Zehetgruber, 09.10.2020





Ich bin bereit

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Es ist vollbracht, bin hier bei dir, ich kann mein Glück kaum fassen, 

die Liebe so groß, ich hab es geschafft und alles gehen lassen. 

Das schwere Gepäck, das ich auf mir trug, seit schon so langer Zeit,

ist endlich weg, ich spür es in mir, nun bin ich bereit. 

 

Bereit für den Weg mit dir zusamm', gemeinsam Stück für Stück. 

Jetzt seh' ich es klar und weiß tief in mir, ich möcht' nie mehr zurück. 

Bin endlich angekommen, dort wo ich mich immer sah,

hier an diesem Ort, bin ich dir so nah. 

Ich schau mich um, ist alles so hell, ich seh' es ist geräumt,

genau von dem, von unsrem zu Haus, hab ich immer geträumt.

Die Wände so weiß, so unberührt, wie Licht das uns umgibt,

umschmückt es uns und hüllt uns ein, ich spür, wir sind geliebt. 

 

Geliebt von allen die wir kennen, die uns Gutes getan,

es ist so weit, nun fängt für uns, ein neues Kapitel an. 

Wir schreiten nach vorne, wieder vereint, wie in der alten Zeit,

schweben wir hinauf, so hell und klar, befreit von all dem Leid. 

 

Die Freiheit, ja sie gibt mir was, ich kann es nur nicht nennen,

kann nur das vertraute und schöne Gefühl, tief in mir erkennen.

Es ist egal, wohin wir jetzt geh'n, wir brauchen nichts mehr tun. 

Wir können hier auf Ewigkeit, ab jetzt zusammen ruh'n. 

In unsrem Raum, da ist nur Platz, für Licht, das uns berührt,

wer es auch war, es war ein Geschenk, der uns zusammengeführt.

 

Und eines Tages ist gewiss, dass wir uns wieder trennen,

doch werden wir uns hier vor Ort, sofort wieder erkennen.

Bis dahin ist noch Zeit genug, ich will jetzt endlich leben.

Mit dir, so wie von Anfang an, auf Wolke 7 schweben.

 

Ich bin bereit, lass endlich geh'n und tun, wofür wir gemacht,

nur du und ich, verschmolzen im Sein, so wie in jener Nacht. 

In jener Nacht, wo du dich entschiedst, dein Herz ganz mir zu schenken,

an diesen Moment werde ich bestimmt, noch ganz oft zurück denken. 

Du gabst mir den Schlüssel zu deinem zu Haus, das nicht mal du gut kanntest,

weil auch du, wie ich, schauen wir zurück, ganz am Abgrund standest. 

 

Wir haben uns und ja es tat weh, einander die Wunden gezeigt, 

die gut beschreiben und zeigen wie groß, damals war unser Leid. 

Und jetzt sind alle Wunden verheilt, und nichts von dem Schmerz ist zu spür'n,

und niemand wird es jemals schaffen, erneut in der Wunde zu rühr'n.

 

Ich danke dir für diesen Weg und da wo ich jetzt steh'

wie schön es ist, die Liebe zu fühl'n, es tut gar nicht mehr weh. 

Wenn ich wüsste wie schön, das alles hier ist, hätt' ich mich schon eher entschlossen,

dann hätte ich diese Aussicht mit dir, schon so viel früher genossen. 

 

Ich hatte nur Angst, du weißt es ja auch, wie es ist wenn einem was fehlt,

wenn jeder Gedanke, der irgendwie gut, so viel für dich zählt. 

Und jetzt zählt nur, dass wir zusamm', ich spür' so viel Frieden in mir,

wir haben's geschafft, zu unsrem zu Haus, sind endlich wieder hier. 

 

Und jetzt können wir endlich sein, wer wir schon immer sein wollten, 

zwei Seelen vereint, verschmolzen im Sein, geführt zu den anderen Welten. 

Zwei Welten, die eine Familie sind und doch so kontrovers denken, 

sollten wir, und ja, es ist an der Zeit, die Aufmerksamkeit nun einer schenken. 

 

Der einen Welt, die lichtvoller scheint, und uns zutiefst berührt, 

und wenn wir gewillt und vieles versteh'n, zu unserem Ursprung führt. 

Der Weg ist ganz leicht, nur eine Voraussetzung ist dafür gegeben. 

Du musst es wollen, und dich entscheiden, für ein lichtvolles Leben. 

 

Das kannst du tun, indem du in dir, die Grundsätze veränderst, 

und so viel Zeit für Wut und Hass, ab jetzt nicht mehr verschwendest. 

Stattdessen nun, das Schöne siehst, das tief in dir auch liegt, 

es wird dir helfen, dass du es siehst, dass jeder Mensch dich liebt. 

 

Und dann beginne und geh los' die Nächsten auch zu lieben,

es bringt dir nicht viel, die Schuld, die du sucht, auf andere zu schieben. 

Denn jeder Mensch, wie du und ich, hat Grund für das was er tut, 

falls du nicht verstehst, schau' "Die Hütte" an, ich glaub' es tut dir gut. 

 

Denn in diesem Film wird schön gezeigt, dass Vergebung uns vereint. 

Und ich kann dich verstehen, dass es für dich, anfangs schwierig erscheint. 

Doch das ist die Kunst und das ist das Ziel, einander zu vergeben, 

ja dann, kannst du, für dich allein, dein eigenes Leben leben. 

 

Und nichts mehr als das, das wünsch' ich mir, dass du es auch erlebst, 

und dann sogar, mit dir allein, auf Wolke 7 schwebst. 

Nimm mit, was du für dich als Gut, jetzt empfunden hast,

befreie dich, am Besten gleich, noch von der Alten Last. 

 

Ich hab dich lieb und möcht' für dich, dass auch du bist bereit,

und dich entscheidest, ganz bewusst, für diese neue Zeit. 

Denn diese Zeit, sie nährt uns nur, besser zu versteh'n, 

dass wir ab jetzt, ganz ohne Furcht, das Gute in jedem seh'n. 

 

Auch einem Dieb, der es geschafft, dich einfach zu bestehlen,

ich bitte dich nur, ab jetzt und hier, die Liebe auszuwählen. 

Und wenn du ihn kennst, dann geh zu ihm, und frag was ihn berührt.

Was hat ihn bewegt zu dieser Tat und zu seinem Handeln geführt. 

 

Und wenn diese Möglichkeit dir verwehrt, möcht' ich dir's gern' erklärn, 

vielleicht hat er nichts und wollte damit, seine Familie nähr'n.

Und hat diesen Weg, weil er nicht anders gelernt, zu seinem Gunsten gewählt,

weil ihm etwas Entscheidendes - und zwar die Liebe fehlt.

 

Und jetzt hast du die Wahl, ob du, als Richter ihn erhängst,

oder ihm doch -  es ist auch für dich - ein klein wenig Liebe schenkst.

Denn hier, ja hier, da fängt es an, die Massen zu bewegen. 

wenn wir es schaffen und auch den großen Feinden zu vergeben. 

 

Dann, ja dann, bist du bereit, dich auch hier zu erheben, 

denn die Größe in dir, führt dich gewiss, zu einem anderen Leben. 

Ein Leben, in dem du zufrieden bist, mit allem was dich umgibt, 

und vergiss nie, an diesem Ort, wirst du auch von Dieben geliebt.

 

Julia Zehetgruber, 18.04.2020





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Schaue gerne auf meinem ersten Blog vorbei. Hier findest du meine Poesie-Sammlung, tiefgründige Texte und wertvolle Impulse zur Neuen Zeit.